Galerie Ulrike Petschelt, nächste Ausstellung:
NICOLAS PRACHE . COINCIDENTIA OPPOSITORUM
-Zusammenfall der Gegensätze-
Fotografien
Einleitung: Dr. Kai-U. Jürgens, Kiel
Vernissage 12.04.2013, ab 20.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 13.04. – 23.05.2013
Öffnungszeiten: Montags, Dienstags und Donnerstags von 17 bis 19 Uhr und nach Vereinbarung.

In the wilderness #8, © Nicolas Prache
Zeugnisse von Begegnungen mit der Transzendenz
Nicolas Prache und „Der Zusammenfall der Gegensätze“
Für Nicolas Prache dient die Kamera als Katalysator, die seinen Blick auf die Welt verdeutlicht. In der Fotografie des 1980 in Frankreich geborenen Künstlers ist vieles in Bewegung; sie wird geprägt von seinem Interesse an Spiritualität und östlicher Philosophie, zwei Themen, die ihn fortwährend inspirieren und beschäftigen. Seine auf ausgedehnten Reisen gewonnenen Aufnahmen nehmen oft verblüffende Perspektiven ein und verstehen sich als Denkangebote, die dem Betrachter jenseits ihrer sinnlichen Oberfläche gemacht werden. „Fotografie ist ein Ritual“, sagt Prache, „und als Ritual ist sie in der Lage, den Augenblick erneut zum Leben zu verhelfen – ganz so wie ein Gedanke, der die Sprache braucht, um Gestalt zu gewinnen.“ Als Künstler ist er fasziniert von den Verbindungen, die Menschen zwischen sich und dem Unendlichen ziehen, und von den Artefakten, die dabei entstehen – Zeugnisse von Begegnungen mit der Transzendenz. Praches Fotografie ist nicht spirituell in dem Sinne, dass sie sich für eine bestimmte Sichtweise der Realität ausspricht. Sie interessiert sich aber für die als kraftvoll empfundenen Konzepte, die hinter Glaubensvorstellungen stehen, und billigt ihnen Gültigkeit zu. Dass die Resultate oft jene große Ruhe ausstrahlen, die gern mit Spiritualität verbunden wird, gehört zu ihren unbezweifelbaren Vorzügen. Die Ausstellung zeigt ausschließlich neue und bislang unveröffentlichte Arbeiten des Künstlers.
Dr. Kai U. Jürgens, Kiel
Galerie Ulrike Petschelt, Frankfurter Straße 62, 34121 Kassel /Foto: Melanie Vogel
I am presenting 3 of my dOCUMENTA 13 favorites on television.
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Foto: N.Klinger
Das unübersichtliche Gebiet der Gegenwartskunst verlangt Geschick und eine sichere Hand. Als Galeristin vertrete ich Künstlerinnen und Künstler, die in der Malerei und der Fotografie Außergewöhnliches leisten und deren Arbeit einen hohen Grad an Authentizität und somit an Faszination ausstrahlt. Mein besonderes Interesse gilt dabei dem deutsch-französischen Dialog, den ich seit vielen Jahren pflege.
Von 1983 bis 2000 lebte ich als Kunsthändlerin in Paris und organisierte für die Galerie Pasnic Einzel- und Gruppenausstellungen u.a. in Basel, Madrid und Chicago. Die erfolgreiche Zusammenarbeit u.a. mit Miquel Barceló, Sandro Chia, James Coignard, Keith Haring und Jean-Pierre Pincemin führte 2002 in Kassel zur Gründung meiner eigenen Kunstagentur, die in den folgenden Jahren mit einer Vielzahl von Projekten auf sich aufmerksam machen konnte. So initiierte ich zusammen mit Doris Gutermuth das Zebrastreifen-Projekt Kunst beschützt Leben (FIAC, Paris 2004) und organisierte die erste deutsche Einzelausstellung von Jean-Pierre Pincemin, die von einem umfassenden Katalog begleitet wurde (Kassel 2004). Die von mir veranstalteten Gruppenpräsentationen wie Beauté Intérieure (2003), design meets art (2004) und Salzmann Fabrik (2005) festigten den Kontakt zu einer jungen Künstlergeneration, der im Juli 2007 mit einer Einzelausstellung von Pierre Marie Brisson zur Gründung meiner eigenen Galerie führte. Neben Pierre Marie Brisson werden Jean-Philippe Brunaud, James Coignard, Didier Hagège, Todd Narbey, Jean-Pierre Pincemin, Monique Tello, Ralf Tooten und François Weil von mir vertreten.
Ulrike Petschelt
ehemalige Galerie-Räume am Schlosspark
Fotos: Fred Dott, neuebildanstalt, Hamburg


